AGB — Stand: April 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der SimplyCreate AI UG (haftungsbeschränkt), Pappelallee 78/79, 10437 Berlin (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Kunde") im Zusammenhang mit der Nutzung des Dienstes "RufMeister" (nachfolgend "Dienst").
(2) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Verbraucherstatus des Kunden wird nicht akzeptiert.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine KI-gestützte Telefonassistenz zur Verfügung, die eingehende Anrufe entgegennimmt, Anliegen erfasst und den Kunden per SMS über eingegangene Notfälle informiert.
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst jederzeit weiterzuentwickeln und zu verbessern, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und den Vertragsgegenstand nicht wesentlich einschränkt.
(1) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Online-Registrierungsformular vollständig ausfüllt und das Konto erstellt wird.
(2) Neukunden erhalten eine kostenlose Testphase von 3 Kalendertagen ab Aktivierung des Dienstes. Innerhalb dieser Testphase kann der Kunde den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden. Es fallen keine Kosten an.
(3) Nach Ablauf der Testphase geht der Vertrag automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über, sofern der Kunde nicht zuvor kündigt.
(1) Die aktuell gültigen Preise ergeben sich aus der Preisübersicht auf der Website des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt.
(3) Der Kunde erklärt sich mit der Rechnungsstellung in elektronischer Form einverstanden.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Mahnung mit angemessener Fristsetzung vorübergehend zu sperren.
(1) Das Abonnement hat eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern der Kunde nicht bis zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigt.
(2) Die Kündigung kann jederzeit schriftlich oder über die Kontoverwaltung (Dashboard) erfolgen und wird zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums wirksam.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm im Dashboard hinterlegten Daten (Geschäftszeiten, Notdienstnummern, Betriebsinformationen) aktuell und korrekt sind.
(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Anrufer (z.B. über einen Ansagetext oder Aushang) darüber zu informieren, dass Anrufe von einer KI-Assistenz entgegengenommen werden können.
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsfenster, höhere Gewalt sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z.B. Störungen bei Telekommunikationsanbietern).
(2) Der Anbieter informiert den Kunden nach Möglichkeit vorab über geplante Wartungsarbeiten.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Der Dienst stellt eine KI-gestützte Assistenzleistung dar. Der Anbieter übernimmt keine Haftung dafür, dass die KI alle Gesprächsinhalte korrekt und vollständig erfasst. Insbesondere ersetzt der Dienst keine professionelle Telefonzentrale und keine menschliche Interaktion.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf europäischen Servern (EU) und hat mit allen eingesetzten Unterauftragsverarbeitern Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
Zur Verbesserung des Dienstes setzt der Anbieter das Webanalyse-Tool PostHog sowie den Google Tag Manager ein. Die Datenerhebung erfolgt erst nach ausdrücklicher Einwilligung des Nutzers über den Cookie-Banner. Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind in der Datenschutzerklärung (Abschnitt 9) beschrieben.
Alle Rechte an der Software, den Algorithmen, dem Design und den Inhalten des Dienstes liegen beim Anbieter. Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 4 Wochen zu ändern. Die Änderung wird dem Kunden per E-Mail mitgeteilt.
(2) Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.